Mut zu Zwischentönen

Seit März 2020 beschäftigt die Corona-Krise unsere Gesellschaft als DAS Groß-Thema. 

Der Aktionskreis "Mut zu Zwischentönen" setzt sich dafür ein, daß dringend über die massiven Einschränkungen von Grund- und Bürgerrechten eine breite gesellschaftliche Debatte geführt wird. 

Dazu wird ein Dialog mit Akteuren der Zivilgesellschaft sowie aus allen Gebieten der Wissenschaft für zwingend notwendig gehalten. 

Dies muss jedoch in einer sachbezogenen Form durch die demokratischen Kräfte erfolgen.
Von rechten und rechtsoffenen Positionen und Institutionen grenzt sich der Aktionskreis ausdrücklich ab.

Unsere nächsten Veranstaltungen 

20.05.2021 19 Uhr

Stirbt die Vielfalt von Kultur mit Corona und mit ihr Solidarität?

 

 

Kultur ist ein gesellschaftlicher Raum, der seit Beginn der Corona-Krise massiven und mittlerweile lang andauernden Einschränkungen unterliegt. Das kulturelle Leben in unserem Land ist weitgehend zum Erliegen gekommen und findet nur noch online statt. 

Kultureinrichtungen geraten in Schieflage, Künstler*innen sind in ihrer ökonomischen Existenz bedroht oder diese ist gar schon vernichtet. 

  • Was macht es mit einer Gesellschaft, wenn Kunst und Kultur beschränkt werden?
  • Ist kultureller Ausdruck in unserer Gesellschaft nur „nettes Beiwerk“ oder braucht es gerade dessen Vielfalt für das Funktionieren und die Weiterentwicklung der Demokratie?
  • Was geht an sozialem Kontakt- und Gestaltungsraum verloren, wenn direkte Begegnung und Dialog bei kulturellen Veranstaltungen nicht mehr erlaubt sind?
  • Wie lange ist der zunehmende ökonomische Druck für manche kulturelle Szene noch auszuhalten?
  • Die Ökonomisierung der Kultur hat zu Einschränkungen der Vielfalt geführt. Wird dieser Prozess beschleunigt fortschreiten?
  • Stirbt vor allem der selbstorganisierte Kulturtreff auf dem „platten Land“ oder in einem sozial benachteiligten Stadtteil? Überlebt nur die Oper im Zentrum der Metropole?
  • Wie wirkt sich dies alles auf unsere Bereitschaft zu Solidarität aus?
  • Gibt es weiter oder wann gibt es wieder Kulturerleben, das sich alle leisten können?
  • Drohen künstlerische Aktivitäten als eine Art „Frühwarnsystem“ für gesellschaftliche Fehlentwicklung verloren zu gehen?

Diesen und weiteren Fragen - auch von Ihnen - wollen wir uns am 20. Mai widmen und wir laden Sie zu unserer Diskussion herzlich ein.

 

Unsere Gäste:

  • Amelie Deuflhard, Kampnagel, Hamburg
  • Dörte Inselmann, Kulturpalast Hamburg
  • Prof. Diemut Schilling, Wuppertal
  • Dieter Warszawa, theater-iks, Hamburg

Moderation: Nora Steen, Leiterin des Christian Jensen Kollegs in Breklum

 

Veranstalter: Attac Hamburg, AG Gesundheit.

Mitveranstalter

  • Christian Jensen Kolleg
  • Evangelische Akademie der Nordkirche
  • Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e.V.
  • Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg
  • Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
  • Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts
  • Stiftung Kulturpalast Hamburg
  • UmweltHaus am Schüberg
  • XING-Regionalgruppe Hamburg
  • XING-Themengruppe Debatte, Dialog, Diskurs
  • XING-Themengruppe Kabarett

                                    

Zugangsdaten: 
Der Zoom-Zugangslink lautet:

https://zoom.us/j/91969232041?pwd=LytxY0l4RzAwMkxlRjdUN1d2S0ZXdz09

Meeting-ID: 919 6923 2041

Kenncode: 025688

Wir beabsichtigen, die Veranstaltung aufzuzeichnen. Mit dem Beitritt zur Veranstaltung erklären sich Teilnehmer*innen damit einverstanden, dass Namen oder Gesichter möglicherweise in der Öffentlichkeit Verbreitung finden.

 

SPENDENAUFRUF: 

Unsere Veranstaltungsreihe kostet Geld und soll fortgesetzt werden, deshalb bitten wir um eine Spende (Richtwert 10,-Euro, gern mehr falls möglich!) an 

Kontoinhaber: Attac Trägerverein e.V. 
IBAN: DE57 43060967 0800100800
BIC: GENODEM1GLS 
GLS Gemeinschaftsbank
Stichwort: Attac Hamburg „Mut zu Zwischentönen“

Vielen Dank dafür!

 

Wichtig: Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs ist Attac aktuell nicht gemeinnützig, Spenden können somit steuerlich nicht geltend gemacht werden.

 

Hinweis: 
Die Veranstalter betonen ausdrücklich, daß sie eine kritische Debatte  über die genannten Fragen für dringend notwendig halten. 

Dies muss jedoch in einer sachbezogenen Form durch die demokratischen Kräfte  erfolgen. 

Von rechtsextremen oder rechts offenen Positionen und Institutionen grenzen sich die Veranstalter ausdrücklich ab.

Unsere Bündnispartner

attac Hamburg, AG Gesundheit

UmweltHaus am Schüberg

Christian Jensen Kolleg, Breklum